Schwerpunkte unserer Arbeit

Arbeitsschwerpunkt 1
GENERATIONSÜBERGREIFENDES WOHNEN
FÜR HILFEBEDÜRFTIGE MENSCHEN

Atmaseva e.V. plant ein Haus des generationsübergreifenden Zusammenlebens für Menschen, die infolge von Krankheit, Alter oder Pflegebedürftigkeit auf die Hilfe und soziale Unterstützung anderer angewiesen sind.

Entsprechend dem individuellen Hilfebedarf und ihren gesundheitlichen, sozialen, kulturellen und spirituellen Bedürfnissen sollen sie im geplanten Wohnprojekt eingebettet sein in eine sorgende Gemeinschaft, in der sie ein dauerhaftes Zuhause finden. In ihr sollen sie die Hilfe und Unterstützung erhalten, die sie für ein selbstbestimmtes Leben in Würde brauchen. Dazu gehören zum einen die bedarfsgerechte, liebevoll-wertschätzende Unterstützung bei allen Aktivitäten im Alltag und Hilfen bei der gesundheitlich-pflegerischen Versorgung.

Zum anderen soll das Leben in der Gemeinschaft auch die kulturellen und spirituellen Bedürfnisse der Bewohner ansprechen sowie Möglichkeiten eröffnen, produktiv tätig zu werden. Dies wird möglich durch eine Begegnungsstätte, die der Verein in direkter Nachbarschaft zum geplanten Gemeinschaftswohnen derzeit mit dem Kultursaal der ehemaligen LPG auf dem vereinseigenen Grundstück errichtet.

Die ehemalige LPG war zu Zeiten der DDR ein sozial-kulturelles Zentrum des Ortes und ist den mittleren und älteren Generationen noch in lebendiger und sehr guter Erinnerung. Musik, Tanz, kulturelle Abende und Feste lockten regelmäßig viele Besucher in den ehemaligen Kultursaal (siehe unten).

Arbeitsschwerpunkt 2
SPIRITUELLE BEGEGNUNGSSTÄTTE

Die spirituelle Begegnungsstätte knüpft an dieses positive Gemeinschaftserleben der Dorfbewohner an. Gemeinsames Singen, religiöse Feste, Vorträge und Workshops, Vertiefung ehrenamtlicher, selbstloser Tätigkeit für die Gesellschaft, interreligiöse Ausstellungen, Wertetheater für Jung und Alt, Kontemplation und Meditation sollen darin veranstaltet werden und den Besuchern die Möglichkeit geben, sich selbst zu begegnen und Wertschätzung und Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen zu entwickeln.

Der ehemalige Kultursaal wurde zu diesem Zweck vom Atmaseva-Verein aus Eigenmitteln inzwischen fast vollständig wiederhergestellt hat. Seine neue Bezeichnung "Alma Mater" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet "ehrwürdige Mutter". Die Alma Mater als der zentral Veranstaltungs- und Andachtsraum wird komplettiert werden durch einen Neubau, der künftig den Eingangs- und Aufenthaltbereich der Begegnungsstätte beherbergen wird.

Mehr Informationen und detaillierte Bauzeichnungen finden Sie in der aktuellen Baubroschüre hier.