Gemeinsame Arbeiten in Hohenprießnitz 2015

Wohnhaus bekommt neues Dach

Das alte Dach des ehemaligen Lehrlingswohnheims war in die Jahre gekommen. Jeder konnte von außen sehen, dass die Dachziegel längst undicht waren. Dass auch der Dachstuhl an vielen Stellen morsch war und auch insgesamt den heutigen Anforderungen nicht mehr genügte, blieb auf den ersten Blick verborgen. Und so wurde an einem sonnigen Herbsttag mit Abbruch des alten Daches begonnen. Der Wettergott meinte es wohl sehr gut mit uns, denn vom ersten Tag an bis zum Richtfest drei Wochen später lachte uns die Sonne täglich ins Gesicht und der Morgenfrost nach kristallklaren Nächten in die Glieder. Das Dachdecken ging dann doch länger als erwartet. Kurz vor Weihnachten war es dann endlich soweit und das ganze Atmaseva-Team durfte zufrieden und geschafft in die wohl verdiente Winterruhe, die in diesem Winter aber nicht sehr lange wärte. Schaut nur einmal in die nächsten Fotogalerien (2016 Arbeiten) ...

Bilder: Gundula von Wrede, Evelyn Seeliger, Markus Heckenhahn


 

Das alte Dach hat ausgedient

Bilder: Gundula von Wrede


 

Fokus Seva vom 7. -11. 10. 2015

Es gab wieder viel Staub und einige volle Container, denn beide Außengiebel mussten zurückgebaut werden. Das war unsere Hauptaufgabe bei diesem Treffen. Auch der Maurer wurde ständig mit Mörtel  und Steinen versorgt. So gleicht sich doch immer wieder alles aus. Was auf der einen Seite abgetragen wurde, wurde auf der anderen Seite wieder aufgebaut.

Bilder: Evelyn S.


 

6. Seva Treffen vom 23. – 27. Sept. 2015

Für unsere weiteren geplanten Dacharbeiten musste das gesamte Wohngebäude eingerüstet werden. Dieses Treffen drehte sich vorrangig um den Gerüstaufbau. Wir unterstützten eine Gerüstbaufirma dabei, denn es mussten ohne Ende Stangen, Bretter und Laufstege  von A nach B gebracht werde. Im Laufe der Tage wuchs das Gerüst zu einer beachtlichen Höhe heran. Währenddessen mauerte der Maurer weiter an seinen Wänden, die entsprechend der Planung, Form und Gestalt annahmen. Unser Dachvorbau im Atrium bekam einen neuen Regenschutz aus Dachpappe. Wir waren am Ende des Treffens alle sehr glücklich, denn ein weiterer großer Schritt war getan und jeder fühlte sich behütet und beschützt.

Bilder: Marianne & Maik


 

Fokus Seva vom 10. – 15. Sept.

Die Fenster der Alma Mater wurden von außen noch einmal vor dem Winter gestrichen.Der Maurer mauerte weiter an seiner Wand, die für die Auflage des Daches erneuert werden musste,  und eine Zwischendecke wurde neu eingezogen.  Die Frauen sorgten in der Küche für leckeres Essen. So war jeder mit seinen Aufgaben, beschäftigt  und trotzdem fühlten wir uns als eine Einheit.

Bilder: Gundula


 

Jugendfreizeit 01.-08.08.

Die jugendlichen Jungen und die „Jungen Erwachsenen“ waren Anfang August nach Hohenprießnitz gekommen, um Atmaseva tatkräftig zu unterstützen. Eine ganze Woche erlebten wir ein schönes und liebevolles Miteinander. Für jeden gab es eine Aufgabe, um seine Fähigkeiten und Talente einzubringen. Neben auskoffern und Fundamente gießen waren wir sehr schöpferisch tätig und es entstanden ein neu gestalteter Vorplatz vor dem Gutshaus, neue Bänke und zwei Hochbeete und der Vorbau bekam einen neuen Anstrich.

Bilder: Jonathan & Marian


 

4. Sevatreffen 9.-12. Juli

Wir beginnen mit dem Neuaufbau des Wohnhauses. Für neue Mauern müssen Fundamente gegossen werden und das erste neue Fundament entsteht bei diesem Treffen. Echte Muskelarbeit, mit viel Schweiß und langen Armen. Gleichzeitig wird weiter der Boden im Wohnhaus auf das richtige Niveau gebracht und das heißt „ausschachten.“ Der letzte Sturm hat das Dach vom Gutshaus beschädigt sodass neue Ziegel eingebracht werden. Alle sind frohen Mutes und voller Freude bei der Arbeit, die gute Fortschritte macht.

Bilder: Evelyn


 

3. Sevatreffen 11. - 14. Juni

Neben weiteren Abrissarbeiten verlagerten wir bei dem schönen Wetter unsere Aktivitäten weiter nach draußen. Gartenarbeiten mussten erledigt werden und der Vorbau vor dem Gutshaus wurde wieder Instand gesetzt. Wir eroberten uns den Platz vor dem Gutshaus für unsere Mahlzeiten, die uns im schönen Sonnenschein besonders gut mundeten.

Bilder: Evelyn


 

Fokusseva 4. - 7. Juni

Nach langen Vorbereitungsarbeiten konnten wir endlich damit beginnen, die beiden Küchenräume und die Vorratskammer einzurichten. Alle waren anschließend so glücklich und es war auch wirklich gut gelungen. Zum nächsten Seva Treffen sollte die Küche eingeweiht werden. Parallel dazu wurden im Wohnhaus weitere Abrissarbeiten vorgenommen, die mit viel Elan durchgeführt wurden.

Bilder: Gundula


 

2. Sevatreffen 7. - 10. Mai

Beim 2. Seva Treffen dieses Jahres galt unsere Aufmerksamkeit wieder dem Wohnhaus. Die Höhe des neuen Fußbodens war festgelegt worden und nun begannen die Ausschachtarbeiten in den einzelnen Räumen. Viel, sehr viel Erde musste bewegt werden, um die nötige Tiefe für den Neuaufbau zu erreichen. Auch im Keller wurde weitergearbeitet, um den späteren Heizungsraum vorzubereiten. Wie bei allen Treffen wurde auch hier wieder viel gesungen und die gemeinsame Freude geteilt.

Bilder: Gundula


 

1. Sevatreffen 7. - 10. April

Nachdem wir ein wunderschönes und inspirierendes Osterfest gefeiert hatten, hieß es nun wieder in die Hände spucken. Der Endspurt für die Herstellung der beiden Küchenräume lag an:  Fenster reparieren und streichen, die Decke vertäfeln, Schmutz- und Spritzwasserschutz für die Arbeitsplatten anbringen. Außerdem wurden oben im alten Kuhstall Wände zurückgebaut und der Bauschutt entsorgt. Viele helfende Hände beteiligten sich und die gemeinsame Arbeit erfreute unsere Herzen.

Bilder: Evelyn


 

Seva Fokuseinsätze Januar bis März

In diesem Jahr 2015 soll der Umbau des Wohnhauses beginnen. Zehn neue Wohnungen sollen entstehen. Dazu waren viele Vorarbeiten erforderlich und wir begannen mit unseren Fokus Sevaeinsätzen schon im Januar. Eine neue Werkstatt musste eingerichtet werden, ebenso eine neue Küche, weil die bestehenden Räume für den Umbau gebraucht werden. In dem Zusammenhang entstanden auch ein Büroraum und ein Sitzungszimmer. Weiterhin waren viele Abbrucharbeiten im Wohngebäude zu tätigen. Bei unseren Arbeiten fühlten wir uns stets beschützt und geführt und ein liebevoller Gemeinschaftsgeist erfüllte uns bei allen Tätigkeiten.

Bilder: Marianne